Ihre App verliert Sterne. Wissen Sie, woran es wirklich liegt?

Bevor Sie den Rewrite beauftragen oder das Team austauschen, schauen wir gemeinsam, ob das Problem wirklich dort liegt, wo Sie es vermuten.

Steven Mohr, Fractional Mobile Expert, Berlin
Steven MohrFractional Mobile ExpertBerlin

Bisherige Kunden (u.a.)

  • DAK Gesundheit
  • Otto
  • Audi
  • Daimler
  • Freeletics
  • ARD Online
  • eDarling

Was ich in App-Bewertungen immer wieder sehe — und warum die Lösung fast nie im einzelnen Bug-Fix steckt.

Muster 01

„Letztes Update bringt wieder nichts, ...“

Was das meistens bedeutet: Wenn die Bewertung trotz Feature-Releases sinkt, lösen Sie keine Nutzer-Probleme. Das ist ein Produkt-Problem — Sie setzen die falschen Prioritäten. Output (ausgelieferte Features) wird mit Outcome (was Nutzer erleben) verwechselt. Ob die richtigen Sachen geliefert werden, bleibt dabei meistens ungeklärt.

Muster 02

„Wenn wir X [Aktuelle Hype-Technologie einsetzen] nutzen würden, wäre es kein Problem.“

Was das meistens bedeutet: Rewrite-Entscheidungen entstehen oft aus Frustration, nicht aus Analyse. Rewrites sind fast nie die Silver Bullet, die alle Probleme löst. Dafür fühlt sich das Team für eine gewisse Zeit produktiv — danach kommen die gleichen Probleme wieder, weil dieselben Prozesse sie produzieren. Meistens ist nicht die Architektur das Problem, sondern das, was den Code über die Zeit in diesen Zustand gebracht hat.

Muster 03

„Es funktioniert nicht — keine Ahnung warum.“

Was das meistens bedeutet: Wenn ein Bug nicht reproduzierbar ist, fehlt meistens der nötige Kontext vom Nutzer — und niemand hat die Disziplin, nachzufragen. Oder: das, was der Nutzer beklagt, wird gefixt, ohne dass jemand fragt, warum es überhaupt entstanden ist. Eigentlich fehlt der Prozess, Nutzer-Beschwerden in eine echte Hypothese zu übersetzen, und der Stop-Mechanismus, der verhindert, dass am nächsten Symptom gearbeitet wird, bevor das letzte verstanden ist.

Muster 04

„Seit dem letzten Update ist die App eine Katastrophe, geht immer wieder einfach aus, trotz Benutzung.“

Was das meistens bedeutet: Ein PM, der vor dem Release manuell durchklickt, ist kein QA-Prozess — das ist Hoffnung. Damit entstehen genau die Bugs, die später in 1-Sterne-Bewertungen stehen. Eigentlich fehlt ein Release-Gate, das diese Klasse von Regressionen institutionell abfängt.

Muster 05

„Die Agentur sagt, das ist gefixt — aber die Bewertungen sind die gleichen.“

Was das meistens bedeutet: Ohne jemanden auf Ihrer Seite, der unabhängig einschätzen kann — ist der Code gut? Sind die Feature-Schätzungen fair? Dauert eine Änderung wirklich so lange, oder verdeckt der Aufwand nur, dass der Code-Stand jede neue Zeile teuer macht? — sind Sie Ihrem Partner ausgeliefert. Vertrauen ohne Prüfung ist eine Wette. Eigentlich fehlt die Mobile-Tiefe in der eigenen Organisation, um Aussagen zu Code, Aufwand und Timelines einzuordnen.

„Code entsteht aus Entscheidungen davor und lebt durch QA, Support und Feedback danach. Devs sind selten das einzige Problem.“

Wie ich arbeite — drei Ebenen.

Produkt

Was Ihre Nutzer*innen wirklich brauchen, nicht was Ihre Roadmap sagt. Intern und extern werden die Wünsche an Sie herangetragen. Hören Sie zu?

Wie können Nutzer*innen Ihre Feature-Wünsche einbringen?

Technik

Mobile-Software bricht selten dort, wo die Tests laufen — sie bricht auf Geräten, die niemand im Team besitzt. Nach 15 Jahren Android kenne ich die Bug-Klassen, die immer wiederkommen, und die Wege durch Features, für die die Plattform keinen offiziellen Pfad anbietet.

Welchen Bug haben Sie in den letzten sechs Monaten dreimal gefixt — ohne ihn jedesmal wirklich verstanden zu haben?

Organisation

Die meisten App-Probleme sind Organisations-Probleme. Prozesse, die man gelesen und implementiert hat, ohne zu Verstehen, warum sie bei anderen funktionieren, und was im eigenen Kontext anders ist.

Ihre Features drehen ständig Schleifen zwischen Produkt, Entwicklung und QA?

Ausgewählte Projekte.

Otto Group2022Agentur-Review

Auf der Auftraggeberseite konnte niemand Code, Architektur oder Aufwandsschätzungen der externen Agentur einordnen. Nach dem Review hatten die PMs eigenes Vokabular und Maßstäbe, und die Beziehung zur Agentur wurde gesünder statt beendet.

Ausführlicher Rückblick

Early-Stage-StartupEarly phaseQA + Fallback-MVP als Hebel

Der Investor hatte dem Gründer ein Offshore-Team gesetzt, das nicht lieferte, und der Vertrag stand schon. Ein interner QA-Prozess und eine Fallback-Version des MVP gaben ihm zum ersten Mal echte Verhandlungsmacht gegenüber dem Team.

IoT-Startup2020 – 2021BLE-Tiefe für laufenden Rewrite

Der Rewrite war intern schon beschlossen, nur die Bluetooth-Low-Energy-Tiefe fehlte im Team. Mit fünfzehn Jahren BLE-Praxis kam der Rewrite über genau die Stellen hinaus, an denen er sonst hängen geblieben wäre.

Monikit2019 – 2021Startup — komplette App

Zwei Jahre End-to-End-Verantwortung für eine komplette Android-App im Medical-Bereich, von der BLE-Sensor-Anbindung bis zur Play-Store-Veröffentlichung. Was ich heute als Fractional Expert empfehle, kommt aus Entscheidungen, die ich in diesem Projekt selbst tragen musste.

Für wen ist das?

Wenn Sie intern entwickeln:

Sie haben Entwickler*innen. Sie liefern regelmäßig. Aber Ihre Bewertung sinkt, Ihre Nutzer*innen sind frustriert, und Sie ahnen, dass das Problem nicht (nur) im Code steckt. Sie brauchen jemanden, der das ganze System sieht — Produkt, Technik, Organisation.

Wenn Sie mit einer Agentur oder einem Dienstleister arbeiten:

Ihre Agentur baut und pflegt Ihre App. Ihr PM klickt jede Release durch und hofft das Beste. Sie können nicht einschätzen, ob der Code gut ist, ob die Architektur skaliert oder ob „das wird im nächsten Sprint gefixt“ stimmt. Sie brauchen einen unabhängigen Experten auf Ihrer Seite.

Nicht das Richtige, wenn:

Sie wollen eine Agentur, die von Null baut, oder Sie wollen Ihr Engineering-Team ersetzen. Falls Sie eine neue App von Grund auf richtig aufsetzen wollen: Dafür gibt es den App-Kickoff — ein eigenes Angebot für genau diese Startphase.

Reden wir.

Der schnellste erste Schritt — ganz ohne Termin:

Was Ihre App-Reviews wirklich sagen — als Klartext. Kostenlos und ohne Termin: die KI-Analyse zeigt die wiederkehrenden Muster in Ihren Store-Bewertungen.

App-Reviews analysieren

Über mich

Ich bin Steven Mohr, Fractional Mobile Expert mit Sitz in Berlin. Ich helfe Unternehmen, deren Mobile App nicht so performt, wie ihre Download-Zahlen es vermuten lassen — sinkende Bewertungen, Bewertungen unter denen der Wettbewerber, oder Nutzer*innen, die installieren, aber nicht bleiben.

Seit 2014 Geschäftsführer der Smart As Apps GmbH. 15+ Jahre Android, 20+ Apps ausgeliefert.

M.Sc. Informatik FU Berlin (Schwerpunkt Software-Prozesse; Nebenfach Organisationspsychologie). DHBW Mannheim B.Eng. IT. DroidCon-Sprecher (Berlin 2016, 2018). TÜV-Rheinland-Dozent (2024). Google Summer of Code 2008.

Aktuell AI-native Mobile-Entwicklung mit Claude Code — sowohl in Kundenprojekten als auch in eigenen Side-Projects.

Häufige Fragen.

  • Was ist ein Fractional Mobile Expert?

    Ein Fractional Mobile Expert ist eine Senior-Mobile-Kraft, die Sie stunden- oder tageweise einkaufen, nicht als Vollzeit-Anstellung und nicht als Agentur. In meinem Fall: 5–30 Stunden pro Woche im Retainer, in enger Zusammenarbeit mit Ihrem Team, mit Fokus auf Produkt, Technik und Organisation Ihrer Mobile-Projekte.

  • Wann lohnt sich das gegenüber einer Agentur oder einem festen Entwickler?

    Eine Agentur liefert Durchsatz, ein fester Entwickler Kontinuität, ein Fractional Mobile Expert unabhängiges Senior-Urteil. Das lohnt sich vor allem, wenn Sie kein internes Mobile-Management haben, aber viel von Ihren App-Entscheidungen abhängt: Dann brauchen Sie jemanden, der die Qualität der gelieferten Arbeit bewerten kann.

  • Wie läuft eine typische Zusammenarbeit ab?

    Entweder als einmalige 1-Wochen-Diagnose (Vorbereitungswoche plus 5 Tage, Festpreis, schriftliche Analyse) oder als fortlaufender Retainer (5–30 Stunden pro Woche, monatliche Pauschale, monatlich anpassbar). Die Diagnose reicht, wenn Sie vor allem Klarheit wollen, etwa vor einem Rewrite, Team-Umbau oder Vendor-Wechsel. Ein Retainer lohnt sich, wenn die Probleme strukturell sind und Begleitung über Monate brauchen. Viele Kunden starten mit der Diagnose und entscheiden danach.

  • Was kostet das?

    1-Wochen-Diagnose: 5.000 € vor Ort, 4.500 € remote. App-Kickoff: 5.000 €. Zweitmeinung: ab 1.490 €. AI-Review-Gate: 2.490 € Setup, optional 390 €/Monat Care-Plan. Stabilitäts-Sprint: ab 2.900 €. App-Notfall-Rettung: ab 1.490 €. Alle Preise netto und als Festpreis. Retainer: monatliche Pauschale je nach Umfang (5–30 Stunden pro Woche). Reise innerhalb Deutschlands ist bei der Diagnose enthalten, außerhalb nach Vereinbarung. Auf Wunsch bekommen Sie vorab ein formales Angebot mit Leistungsbeschreibung.

  • Wir haben keine eigenen Entwickler*innen — können Sie trotzdem helfen?

    Ja, das ist eine meiner häufigsten Konstellationen. Wenn Sie mit einer Agentur arbeiten, bin ich der unabhängige Experte auf Ihrer Seite, der bewerten kann, ob das, was Sie bezahlen, tatsächlich gut ist. Sie bekommen ein Code- und Produkt-Review als schriftliche Analyse, die Sie in Vendor-Gesprächen einsetzen können. Ziel ist selten die Kündigung, meistens eine gesündere und produktivere Zusammenarbeit mit der Agentur. Die Diagnose ist dafür gebaut.

  • Was passiert, wenn die Diagnose ergibt, dass unsere Agentur das Problem ist?

    Dann sage ich Ihnen das im Klartext. Die Antwort ist aber selten „Agentur kündigen“. Meistens lässt sich die Beziehung mit strukturellen Änderungen reparieren: klarere Anforderungen, ein besserer Release-Prozess, regelmäßige unabhängige Reviews. Genau so lief es bei der Otto Group: Die Analyse hat die Beziehung gesünder gemacht, nicht beendet. Die Entscheidung treffen Sie selbst, auf Basis von Fakten statt Bauchgefühl.

  • Wie bauen Sie einen QA- und Release-Prozess auf, wenn wir bisher nur manuell testen?

    Mit den Basics. Viele Teams haben nicht einmal die Grundausstattung an automatisierten Tests; da liegt oft der größte Hebel. Für die kritischsten Features setzen wir automatisierte Tests auf; wo Automatisierung nicht sinnvoll ist, definieren wir klare Test-Pläne. Fehlendes Tooling kommt dazu.

  • Arbeiten Sie auch mit iOS?

    Ja. Produkt-, Prozess- und Organisations-Themen sind plattformunabhängig, und das ist der Großteil meiner Arbeit. Auf Code-Ebene ist Android mit über 12 Jahren mein Schwerpunkt; für iOS-Tiefen arbeite ich, wo nötig, mit einem spezialisierten Kollegen zusammen.

  • Wenn KI zunehmend den Code schreibt — wozu brauche ich dann noch einen Fractional Mobile Expert?

    Genau deshalb. KI-Agenten schreiben erstaunlich guten Code, aber sie entscheiden nicht, was gebaut werden soll, wann ein Feature gestoppt werden muss oder ob das Ergebnis wirklich das richtige ist. Je mehr Code von KI kommt, desto wichtiger werden Senior-Urteil über Produkt, Prioritäten und Architektur sowie ein Release- und Review-Prozess, der plausibel aussehenden, aber falschen KI-Code abfängt. Beides ist genau das, was ich mitbringe. Konkret: Bei einem Stealth-Startup im Gesundheitsbereich überführe ich Lovable-Prototypen mit Claude Code in wartbare Produktions-Software, und seit 2024 halte ich TÜV-Rheinland-Seminare zu Generative AI in der Softwareentwicklung.

  • Werden Sie mir am Ende empfehlen, mit Smart As Apps neu zu bauen?

    Nein. Wenn das Ergebnis einer Diagnose oder eines Retainers ein Rebuild durch meine eigene Agentur wäre, hätte ich an dem gescheitert, wofür ich da bin: Ihr Team oder Ihren bestehenden Dienstleister so zu unterstützen, dass die Probleme nicht wiederkommen. Ein Rebuild durch mich wäre der teuerste und langsamste Weg, das gleiche organisatorische Problem zu reproduzieren. Mein Job ist, dass Sie mit den Leuten, die Sie schon haben, gut ausliefern können.

  • Kann ich bei Bedarf mehr Entwicklungskapazität bekommen?

    Ja, aber nicht durch ein Agentur-Team, das Ihres ersetzt. Entweder coache ich Ihr bestehendes Team, damit es schneller und mit weniger Reibung liefert, oder ich bringe Freelance-Spezialist*innen für konkrete Lücken ein, als Ergänzung Ihres Teams, nicht als Ersatz. So wächst Ihre eigene Lieferfähigkeit, statt dass Sie eine weitere Vendor-Abhängigkeit aufbauen.

  • Was passiert mit meinen Daten, wenn ich Ihnen meine App schicke?

    Ich verwende Ihre Daten für die Bearbeitung Ihrer Anfrage und lösche sie nach Abschluss gemäß Datenschutz. Details stehen in der Datenschutzerklärung.